Aufbauend auf den Erfahrungen und Erkenntnissen der ersten Projektgruppen in den Gastgeberländern Niederlande, Norwegen sowie Spanien fanden in der Woche vom 22.03. bis 28.03. gemeinsam mit den Partnerschulen aus Benidorm, Murcia und Askim sowie vom 12.04. bis 18.04. mit der Partnerschule aus Steenwijk die zweiten Projektwochen in Graz statt.
Im Mittelpunkt stand dabei erneut das gemeinsame Erasmus+-Jahresthema „Demokratie und Menschenrechte – gemeinsam gegen Gewalt und Krieg“. Unter der allgemeinen Überschrift „Stand up for Democracy“ konnten die Schüler:innen ihre zuvor gewonnenen Erkenntnisse nun praktisch anwenden, indem sie unter besonderer Berücksichtigung demokratischer Werte Konzepte für die Gründung einer europäischen Partei entwickelten und ausarbeiteten.
Dabei beschäftigten sich die internationalen Projektgruppen unter anderem mit folgenden Fragestellungen:
- Wofür steht unsere Partei?
- Welche Werte und Ziele vertreten wir?
- Wie kann demokratische Mitbestimmung gefördert werden?
- Welche gesellschaftlichen Herausforderungen möchten wir ansprechen?
Im Rahmen des Projekts entwickelten die Schüler:innen eigene Parteinamen und Logos, verfassten politische Reden („Speeches“) und präsentierten diese im öffentlichen Plenum. Zusätzlich wurden kreative Werbematerialien und sogenannte „Goodies“ gestaltet, um die Parteienkonzepte anschaulich zu präsentieren. Besonders bemerkenswert war dabei die intensive Zusammenarbeit der internationalen Gruppen sowie die kreative und reflektierte Auseinandersetzung mit demokratischen Prozessen und politischer Verantwortung.
Als thematischer „Warm-up“ diente ein gemeinsamer Wien-Tag, an dem die Schüler:innen wichtige politische Orte sowie Aspekte der politischen und sozialen Erinnerungskultur recherchierten und erkundeten. Ergänzt wurde das Programm durch weitere bildende Exkursionen und Programmpunkte, darunter:
- Besuch von TimeTravel in Wien
- geführte Stolperstein-Runde in Graz
- Kurzbesuch beim Grazer Stadtrat
- Besuch der Schokoladenfabrik Zotter (Nachhaltigkeit und verantwortliches Handeln)
Die Projektwochen in Graz boten den Schüler:innen die Möglichkeit, demokratische Werte nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern aktiv zu erleben und praktisch umzusetzen. Die gemeinsamen Aktivitäten stärkten die Teamfähigkeit sowie das Bewusstsein für ein gemeinsames europäisches Miteinander und Freundschaften.



































