Die Klassen 3KUK und 4KUK haben anlässlich des Menschenrechtstags ein kreatives Projekt gestaltet. Dabei entwarfen die Schülerinnen und Schüler T-Shirts mit Motiven und Symbolen, die für die Bedeutung der Menschenrechte stehen.
Diese T-Shirts wurden anschließend symbolisch mit einem dünnen Faden miteinander verbunden. Der Faden steht für die unsichtbare, aber dennoch bestehende Verbindung zwischen Menschen: Wir alle sind miteinander verbunden – auch wenn diese Verbindung nicht immer sichtbar ist, bleibt sie bestehen und erinnert uns daran, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitiger Respekt sind.
Fazit: Menschenrechte sind nicht selbstverständlich – wir alle tragen Verantwortung, sie zu schützen und zu achten.
Corina Braunstein-Kuhs, Angela Bäck
Befreiungsakt
Die Szenerie zeigt mehrere Skulpturen, roh und unbeugsam, miteinander durch ein einziges Seil verbunden. Dieses Seil ist mehr als nur Material – es ist Symbol. Es zieht sich durch die Körper wie eine Linie der Abhängigkeit, eine Fessel, die zugleich Nähe schafft. Es verbindet die Figuren, zwingt sie in Beziehung, aber nimmt ihnen auch die Freiheit, sich selbst zu entfalten.
Das Seil steht für die Ambivalenz menschlicher Existenz: Wir sind Teil einer Gemeinschaft, doch oft gefangen in Strukturen, die uns einschränken. Es ist das Bild von Macht und Ohnmacht, von Solidarität und Unterdrückung. Die Spannung im Seil erzählt von Konflikt – zwischen dem Wunsch nach Freiheit und der Realität von Zwängen.
Und dann: der Befreiungsakt. Die Skulpturen wirken, als würden sie sich aufbäumen, als wollten sie das Seil sprengen. Es ist der Moment des Widerstands, der Aufbruch aus der Knechtschaft. Ein stiller Schrei nach Menschenrechten, nach Würde, nach Selbstbestimmung.
Doris Meringer, Martin Honsel












