Im Biologielabor drehte sich vor kurzem alles um die faszinierende Welt der Kopffüßer. Unsere 7a Klasse hat sich intensiv mit dem Aufbau und der Lebensweise von Tintenfischen am Beispiel des Kalmars beschäftigt.
Zu Beginn der Einheit lernten die Jugendlichen die besonderen Merkmale der Kopffüßer kennen. Am Beispiel des Gemeiner Kalmar (Loligo vulgaris) erarbeiteten sie die typischen Kennzeichen dieser hochentwickelten Weichtiere: den stromlinienförmigen Körper, die zehn (Fang-)Arme mit Saugnäpfen, den Tintenbeutel zur Verteidigung sowie den charakteristischen Düsenantrieb. Auch die besondere Stellung der Kopffüßer innerhalb der Weichtiere wurde thematisiert – im Vergleich zu Schnecken und Muscheln sind sie hochaktive Jäger mit komplexem Nervensystem und gut entwickelten Augen.
Ein zentraler Bestandteil der Unterrichtseinheit war die Sektion eines Kalmars. Mit großem Interesse und viel Sorgfalt untersuchten die Schülerinnen und Schüler die anatomischen Besonderheiten. Sie identifizierten unter anderem Mantel, Tintenbeutel, den Papageienschnabel und den hornigen „Schulp“. Dabei konnten sie ihr theoretisches Wissen direkt am Präparat anwenden und vertiefen. Besonders beeindruckend war für viele der Aufbau der Augen, die in ihrer Komplexität mit denen von Wirbeltieren vergleichbar sind.
Anschließend fertigten unsere Schülerinnen und Schüler eine beschriftete Zeichnung des Grundbauplans eines Kopffüßers an. Ziel war es, die wichtigsten anatomischen Strukturen korrekt darzustellen und funktional zuzuordnen. So wurde deutlich, wie perfekt der Körperbau des Kalmars an seine Lebensweise als schneller, räuberischer Meeresbewohner angepasst ist.
Den Abschluss der Einheit bildete eine Verkostung von gegrillten Kalamari mit Knoblauchbutter und Baguette! Das haben wir uns verdient.
Bettina Haller














